CDU auf Sommertour: Besuch bei der Spedition Stähler

Geschäftsführer und Inhaber Egon Bürger begrüßte die Vertreter und interessierte Teilnehmer der CDU-Elz auf seinem Firmensitz  „Vor den Eichen“ im Elzer  Gewerbegebiet. Unter der Woche ist die Fläche ziemlich verwaist, da alle Fahrzeuge unterwegs sind. Nur LKWs die fahren, können auch Geld verdienen.

Insgesamt 37 große LKWs mit 40 t zul. Gesamtgewicht sind für die Spedition Stähler in Deutschland und international unterwegs. 10 kaufmännische Angestellte in der Disposition sorgen dafür, dass alles rund läuft. Ca. 60% des Gesamtvolumens wird mit dem eigenen Fuhrpark bewältigt, zusätzlich wird 40% „Laderaum“ eingekauft, bzw. mit Subunternehmern abgewickelt.

Egon Bürger, ganz links, im Gespräch mit Besuchern der CDU-Elz und Bürgermeister Horst Kaiser, dritter von rechts

Das Gesamtunternehmen macht ca. 12 Mio. € Umsatz, davon entfallen 9,5 Mio. Umsatz auf die Spedition Stähler mit 55 Mitarbeitern und der Rest auf die Stähler Logistik mit 26 Mitarbeitern.

Auf ein gutes Betriebsklima und ein gutes Verhältnis zu seinen Mitarbeitern legt Egon Bürger großen Wert, denn nur mit guten Mitarbeitern ist er auch in der Lage dauerhaft eine Top Qualität und Zuverlässigkeit zu gewährleisten.

Die eigenen Mitarbeiter garantieren nicht nur erstklassige Speditions-, Transport- und Logistiklösungen, die Spedition Stähler besitzt auch den AEO-Status (Authorized Economic Operator) und gilt als besonders zuverlässiger und vertrauenswürdiger Partner für Zollabfertigungen.

Nach der Vorstellung der Logistik-Software, die jederzeit alle denkbaren Informationen über den Fuhrpark und die Fahrzeiten der Fahrer liefert, wurde intensiv über die Themen diskutiert, die die Spedition Stähler aktuell beschäftigen. Da ist zunächst einmal ein Neubau, der im Gewerbegebiet Offheim an der B49 entsteht und die bisherige Lagerfläche in Offheim ersetzen soll, gleichzeitig aber auch eine weitgehende Zusammenführung der Unternehmensaktivitäten an diesem Standort bedeutet. Inwieweit alle Unternehmensteile dorthin verlagert werden, ist noch offen, aber die Tatsache, dass Elz leider keine Umgehungsstraße bekommt, ist für eine große Spedition sicherlich eine große Belastung. Wöchentlich gibt es mehr als 300 Fahrzeugbewegungen mit den 40-Tonnern durch Elz – sehr zeitraubend und Umwelt belastend. Dabei sind die Fahrzeuge auf dem modernsten Stand der Technik und sind alle mit Euro-6-Dieselmotoren bestückt.

Darüber hinaus beschäftigt die regionale und überregionale Verkehrspolitik eine Spedition in besonderer Weise: Streckensperrungen, Brücken mit reduzierter Tragkraft, eine „Entharmonisierung“ der EU-Regeln und Richtlinien und vieles mehr muss ein Spediteur im Blick haben.

Der Fachkräftemangel macht sich auch für Spediteure stark bemerkbar. Berufskraftfahrer sind kaum zu finden, und das obwohl die Spedition Stähler selbst Berufskraftfahrer ausbildet. Hier kann man nur hoffen, dass wieder mehr junge Menschen sich auch für diesen Beruf interessieren. Derzeit befindet sich ein junger Mann in der Ausbildung zum Berufskraftfahrer.

Insgesamt waren die Besucher beeindruckt von der Organisation und Vielfalt des Angebotes und bedankten sich ganz herzlich für den umfangreichen Einblick ins Unternehmen. Egon Bürger versicherte Bürgermeister Kaiser und den Besuchern zum Schluß noch einmal, dass die Spedition Stähler ein Elzer Unternehmen ist und bleibt, welches auch immer viele Aktionen in Elz, ob an Kirmes oder auch bei anderen Veranstaltungen unterstützt hat und weiterhin unterstützt, daran wird auch eine Verlagerung des Betriebshofes nach Offheim nichts ändern.