Umweltschutz – nicht reden, machen! Persönlicher Bericht von Lutz Novian

Beim Umweltschutz kann jeder für sich etwas tun. Auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist, wie das Wech- seln auf Energiesparlampen oder die Vermeidung von unnötigem Plastikmüll. Wenn jeder etwas beiträgt entsteht über die Masse ein sehr großer Effekt.

Eine Verbotsorgie zu Gunsten einer CO2-Ersparnis, die so mancher fordert, ist da auch nicht zielführend. Durch den Atomausstieg und die damit verbundene Stilllegung der CO2-neutralen Kernkraftwerke in die- sem Land stehen wir bei der Energieversorgung vor allem bei der Grundlast vor erheblichen Problemen. Die Behauptungen, bei Bedarfsspitzen könnte man durch die einfache Herausnahme von Wärmepumpen oder Ladesäulen ein Überstrapazieren des Netzes ver- hindern oder das Netz an sich biete ausreichend Spei- cherkapazitäten, ist dabei schlicht falsch und wird der Komplexität des Systems nicht gerecht. Mit jedem abgeschalteten grundlastfähigen Kraftwerk steigt auch die Gefahr eines sogenannten Blackouts, d.h. das großflächige Herunterfahren des Stromnetzes um weitere Schäden zu verhindern. Um hier gegenzusteu- ern und auch den weiteren Einsatz von fossilen Brenn- stoffen zur Energiegewinnung zu verringern, gibt es neben der Reduzierung des Energieverbrauches noch weitere Möglichkeiten.

Eine Möglichkeit ist der Einsatz einer Photovoltaik- Anlage auf geeigneten Dachflächen. Bei modernen Anlagen ist zusätzlich zu den Solarelementen auch eine Speichermöglichkeit für den Eigenverbrauch möglich. Hierbei wird tagsüber der überschüssige Strom gespeichert, damit dieser in den Abend- und Nachtstunden dem Verbraucher zur Verfügung steht.

Skeptiker werden jetzt sagen, dass der Juni nicht un- bedingt als Referenzmonat für die Photovoltaik an- zusehen ist, und in dunkleren Monaten die Ersparnis nicht so hoch ausfallen wird. Das stimmt, aber wie oben schon gesagt, ergeben viele kleine Teile ein gro- ßes Ganzes. Ein weiterer Punkt ist, dass wir in Elz an- sässige Firmen haben, die sich auf den Bau solcher An- lagen spezialisiert haben.

Mit der Reihe „Umweltschutz – nicht reden, machen!“ will die CDU Elz auf Möglichkeiten aufmerksam ma- chen, wie jeder Bürger mit kleinen Schritten die Um- welt schützen kann. Sollten Sie eigene Ideen haben, die sie gerne mit anderen Bürgern zum Nachmachen teilen wollen, sprechen Sie uns an, gerne auch auf ei- nem Treffen der kommunalpolitischen Arbeitsgruppe oder senden eine E-Mail an: vorsitzender@cdu-elz.de. Wir werden nach Möglichkeit in Zukunft regelmäßig einen neuen persönlichen Erfahrungsbericht veröf- fentlichen.